Der „Kalkeifel – Radweg“ (Teil 2)
Von Bolsdorf über Hillesheim, Walsdorf bis nach Kerpen, kann
der „Kalkeifel – Radweg“ auf seiner endgültigen Trasse gefahren
werden, wenn auch die letzten 1.5 km vor Kerpen noch über
einen noch nicht für den Radfahrkomfort, fertig ausgebauten
Wirtschaftsweg führen. Ab hier muss man sich nun jedoch einiger
Umwege bedienen bzw. auch mal ein Stück schieben. Dennoch
macht es jetzt bereits Spaß sich von hier aus weiter auf
den Weg in Richtung „Ahr“ zu begeben.
In Kerpen, Ortsmitte, am
Fritz – von – Wille – Denkmal angekommen, führt der Weg hinab
in den alten Ortskern am Brunnen vorbei, rechts in die „Bachstrasse“.
Dieser folgt man bis zum letzten Haus und fährt dann halblinks
den Wirtschaftsweg unterhalb der Burg entlang bis zum Heiligenhäuschen
an der Burgzufahrt. Nun geht es mangels ausgebauter Strecke erstmal
rechts zur Kreisstraße (K59) der man dann links bis nach
Niederehe folgt. Später wir der endgültige Radweg ab
dem Heiligenhäuschen geradeaus weiter führen, an der
Rohrsbachbrücke die K 69 überqueren, dann auf das alte
Bahngelände gelangen und diesem bis zur Gemarkungsgrenze Niederehe
folgen. Hier geht es dann in einer S- Kurve etwas bergauf in den
Staatsforst,dort in halber Hanghöhe rechtsseitig dem Bach
entlang bis man in Niederehe in die „Gartenstraße“ einmündet.
Nun geht es weiter, zunächst der Umgehungsstraße folgend
bis zur linken Abfahrt in den Wirtschaftsweg zum „Fohnhof / Wasserfall“.
Die spätere Streckenführung führt aus der „Gartenstraße“ in
die „Loogherstraße“, dann rechts ab vorbei am Gemeindehaus
in die Straße „Im Auel“. An dessen Ende quert der Weg die
Umgehungsstraße K 69 und führt hier in den Wirtschaftsweg
zum „Fohnhof“. Ab hier ist der Weg wieder für ca. 1,5 km “fertig“.
Er führt geradeaus dem Bachtal und der Beschilderung „Wasserfall“ folgend
bis in den Wald. Am Ende des rechtseitigen Fichtenbestandes kommt
von rechts der spätere „Mineralquellen – Radweg“ über
die Ahbachbrücke, als Fernradwegverbindung des „Maare – Mosel – Radweges“ mit
dem „Ahrtal – Radweg“ auf den „Kalkeifel – Radweg“ und führt
gemeinsam mit diesem bis nach Ahrdorf.
Ab jetzt muss man das Fahrrad
wohl ein Stück schieben, denn es geht einen schmalen Waldweg
zunächst links dann sofort wieder rechts ab etwas bergauf
in Richtung Wasserfall. Wir erreichen das Naturschutzgebiet „Dreimüllerwald“ und
kommen am Bahngelände hinter der „Nohner Mühle“ an. Es
geht am Wegtunnel vorbei hinauf auf das ehem. Bahngelände.
Hier ist der Weg wieder einigermaßen fahrbar. Alternativ
kann man ab dem Treffpunkt von „Kalkeifel – Radweg“ und „Mineralquellen – Radweg“ auch
folgende Route wählen: Man biegt hinter dem Fichtenbestand
nach rechts ab, überquert den Ahbach und gelangt nach 300
m auf die K 59 unterhalb des Kalkofens.
Nun folgt man der K 59
links in Richtung Nohn und fährt hinter dem Wanderparkplatz
links ab in den Wirtschaftsweg zur Nohner Mühle. Dort vorbei
bis zur ehem. Bahnunterführung (Wegtunnel). Durch diesen hindurch,
rechts hinauf auf die ehem. Bahntrasse. Man radelt nun auf der
alten Bahntrasse in Richtung Norden und kommt zur Wasserfuhrt oberhalb
des „Dreimühlen – Wasserfalles“. Weiter geht es nordwärts
der Bahn oder dem parallel laufenden Wirtschaftsweg bis zur Werksstrasse
der Fa. Müller-Kalk und Fa. Wotan – Zement. Hier staubt es
im Sommer oft sehr stark und im Winter bzw. bei Regen ist die Querung
der Werkstrasse eine sehr schlammige Angelegenheit. Deshalb wird
der neue Radweg später hier über eine Radwegbrücke
die Werksstrasse kreuzen.
Mann folgt nun der Betonstrasse unterhalb
der Werksanlagen bis zur Einmündung auf die Hauptstrasse (L
10) in der Ortslage Ahütte. Nun geht es rechts ab, der Hauptstrasse
folgend ins Dorf hinunter bis zum Ortsende. Hier führt der
Radweg hinter der Kurve links in den asphaltierten Wirtschaftsweg,
der bis zur Hammermühle reicht. Vor der Hammermühle rechts,
noch vor der Bachbrücke, in den Waldweg abbiegen (nicht in
das Areal der Hammermühle einfahren). Diesem Weg folgt man
nun ohne irgendwo abzuzweigen bis nach Ahrdorf. Unterwegs gibt
es eine Waldschranke, die man mit dem Rad umfahren kann. Der Waldweg
oberhalb der Böschung entlang des Ahbaches ist einigermaßen
gut befahrbar, wenn auch von den Seiten teils eng zugewachsen.
In Ahrdorf, an der Einmündung in den Ort (links) angekommen
treffen wir auf den dort schon beschilderten „Ahrtal - Radweg“ der
rechts, flussabwärts bis zum Rhein führt und auf dem
man links flussaufwärts in Richtung Blankenheim gelangt.
Ab
Kerpen bis hier hin hat man nun den ab 2005 zum Ausbau anstehenden
2. Teil des „Kalkeifel – Radweges“ mit einer Länge von ca.
12 km befahren. Die Gesamtlänge des „Kalkeifel – Radweges“ von
Bolsdorf bis Ahrdorf beträgt rund 20 km.
Achtung: Beachten Sie insbesondere auf den Kreis- und Landstrassenabschnitten
sowie bei allen Aus- und Einmündungen den Autoverkehr. Noch fehlen die
wegweisende sowie die warnende Beschilderungen und jeder muss sich gemäß der
STVO umsichtig und rücksichtsvoll im Straßenverkehr verhalten.
Wir wünschen jedem der den „Kalkeifel – Radweg“ einmal ausprobieren
möchte eine schöne und erlebnisreiche Radtour und sind
für Vorschläge und Hinweise jeder Art dankbar.
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