Teileröffnung des „Kalkeifel - Radweges“ in der VG Hillesheim

 

Am Sonntag, den 16. Mai 2004, 14.00 Uhr findet die Eröffnung des ersten, 8 km langen Abschnittes
des neuen „Kalkeifel – Radweges“ in Walsdorf am Radweg – Rastplatz in der Ringstraße statt.

Hierzu lädt die Gemeinde Walsdorf gemeinsam mit der Stadt Hillesheim alle Radfreunde und
Wanderer herzlich ein.

 



Um 14.00 Uhr wird der Rad- und Wanderweg offiziell durch den Ortsbürgermeister Herr Kolitsch, Walsdorf, den Stadtbürgermeister Herr Stein Hillesheim und die Bürgermeisterin der VG Hillesheim Frau Bohn der Öffentlichkeit übergeben.

Ab 13.00 Uhr startet in Bolsdorf an der Kirche, dem Ausgangspunkt des „Kalkeifel-Radweges“ und Anbindepunkt an den „Kylltal – Radweg“, eine Radlergruppe in Richtung Hillesheim und Walsdorf, um pünktlich zur Eröffnung um 14.00 Uhr am Rastplatz in Walsdorf anzukommen.
Dieser Gruppe kann sich jedermann anschließen und mitfahren.

Am Rastplatz spielt der Musikverein Walsdorf- Zilsdorf auf. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Das Radwegteilstück bildet den ersten Abschnitt des insgesamt 22,5 km langen Fernradverbindungsweges zwischen dem „Kylltal – Radweg“ und dem „Ahrtal - Radweg“ Der „Kalkeifel – Radweg“ bildet damit einen wichtigen Lückenschluss im landesweiten Fernradwegenetz und Anschluss zum gut ausgebauten Fernradwegenetz in Nordrhein- Westpfahlen.

Für 2005 werden Fördermittel des Landes erwartet um den Weiterbau nach Kerpen – über Niederehe – Üxheim-Ahütte bis nach Ahrdorf voranzutreiben. Bis Ende 2006 soll der Radweg durchgängig fertig gestellt sein.

 


Sehr geehrter Herr Minister Hans-Artur Bauckhage,

unsere „Urlaubsregion Eifel“ kann mit dem weiteren Ausbau des überregionalen Radwegenetzes gefördert werden.

Hierzu ist der Lückenschluss zwischen den sehr populären, landesweiten Fernradwegen „Kylltal-Radweg“ und „Ahrtal–Radweg“ mit dem Bau des „Kalkeifel – Radweges“ ein erster wichtiger Schritt.

Der geprüfte Förderantrag für den „Kalkeifel – Radweg“ liegt Ihrem Ministerium in Mainz zur Genehmigung und Bezuschussung mit hoher Priorität vor.

Bitte setzen Sie sich für den Weiterbau in 2005 ein und bewilligen Sie die beantragten Mittel.

Mit dem Ausbau des „Mineralquellen – Radweg“ würde als weiterer wichtiger Schritt der beliebte „Maare – Mosel – Radweg“ aus seiner Sackgasse in Daun in die nördliche Region weitergeführt, findet damit Anschluss an 3 große Fernradwege und nach NRW hinein.

Unterstützen Sie bitte weiterhin unsere Bemühungen zur Förderung des Rad- Wander- und Familientourismus in unserer Region.

 

Einen schönen Tag in der Eifel am „Dreimühlen - Wasserfall“ wünschen Ihnen die Bürgerinnen und Bürger der Urlaubsregion Hillesheim/Eifel

 


Übersichtskarte

Ausbau des überregionalen Fernradwegenetzes im Landkreis Daun

 


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Gymnastikgruppe auf dem neuen Radweg von Walsdorf nach Kerpen mit Rast im kleinen Landkaffee

 

 

 


Der „Kalkeifel – Radweg“

 

Auf viele Anfragen hin stellen wir den Bürgerinnen und Bürgern hier gerne den „Kalkeifel – Radweg“ in mehreren Abschnitten vor.

Der „Kalkeifel – Radweg“ wurde aus zweierlei Gründen initiiert. Zum einen wurde ein Verbindungsweg zwischen dem Kylltalradweg und dem Ahrtalradweg gesucht um die offene Spange im Westen des landesweiten Fernradwegenetzes sinnvoll zu schließen.

Desweiteren wollten wir diesen Lückenschluss gleichzeitig als Erschließungstrecke für unsere Urlaubsregion zu nutzen. Hierfür wurde eine, für den Urlaubs- und Alltagsradfahrer fahrbare Route, welche die Wasserscheide zwischen der Kyll und der Ahr überwindet, gesucht. Diese haben unsere Vorväter bereits vor 100 Jahren bei der Suche nach einer Bahnverbindung von Ost nach West quasi grob vorgegeben.

Nach der Aufgabe dieser Bahnlinie, Zug um Zug in den 70er und 80er Jahren, wurde das Bahnareal teilweise mit neuen Straßen überbaut bzw. leider auch privat verkauft und so der Nutzung als öffentlicher Korridor für den sich erst später entwickelnden Freizeitradsport entzogen. Trotzdem konnten einige Abschnitte durch Flächenankauf der Gemeinden gesichert werden. Die von der VGV Hillesheim seit 1998 betriebene Radweg- Netzplanung hat den „Querverbindungsweg von der Kyll bis an die Ahr“ früh aufgegriffen.

Es wurde in Abstimmung mit der Straßenbaubehörde eine Planung erstellt. Die Bauabschnitte von Bolsdorf bis Hillesheim sowie Hillesheim bis Walsdorf mit insgesamt 5,3 km Länge konnten im Zuge andere Infrastrukturmaßnahmen mit Finanzmitteln der EU bzw. aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in den Jahren 1998 und 2001, gebaut werden.


2004 wurden zwei weitere Bauabschnitte von Walsdorf bis zur Gemarkungsgrenze Kerpen und dort entlang der K 59 mit insgesamt ca. 3 km genehmigt und bezuschusst. Nunmehr kann, wenn auch das letzte Stück noch über einen grob befestigten Wirtschaftsweg führt von Bolsdorf bis Kerpen auf ca. 10 km Länge „durchgeradelt“ werden. Für 2005 werden weitere Genehmigungen und Mittel erwartet, so dass es weiter nach Niederehe, von dort am Wasserfall vorbei nach Ahütte und letztlich bis nach Ahrdorf geht. Eine durchgängige Beschilderung soll ebenfalls 2005 erfolgen.

 

Die Karte zeigt die jetzt bereits fahrbare Streckenführung von Bolsdorf – Kerpen.
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Der „Kalkeifel – Radweg“ (Teil 2)

 

Von Bolsdorf über Hillesheim, Walsdorf bis nach Kerpen, kann der „Kalkeifel – Radweg“ auf seiner endgültigen Trasse gefahren werden, wenn auch die letzten 1.5 km vor Kerpen noch über einen noch nicht für den Radfahrkomfort, fertig ausgebauten Wirtschaftsweg führen. Ab hier muss man sich nun jedoch einiger Umwege bedienen bzw. auch mal ein Stück schieben. Dennoch macht es jetzt bereits Spaß sich von hier aus weiter auf den Weg in Richtung „Ahr“ zu begeben.

In Kerpen, Ortsmitte, am Fritz – von – Wille – Denkmal angekommen, führt der Weg hinab in den alten Ortskern am Brunnen vorbei, rechts in die „Bachstrasse“. Dieser folgt man bis zum letzten Haus und fährt dann halblinks den Wirtschaftsweg unterhalb der Burg entlang bis zum Heiligenhäuschen an der Burgzufahrt. Nun geht es mangels ausgebauter Strecke erstmal rechts zur Kreisstraße (K59) der man dann links bis nach Niederehe folgt. Später wir der endgültige Radweg ab dem Heiligenhäuschen geradeaus weiter führen, an der Rohrsbachbrücke die K 69 überqueren, dann auf das alte Bahngelände gelangen und diesem bis zur Gemarkungsgrenze Niederehe folgen. Hier geht es dann in einer S- Kurve etwas bergauf in den Staatsforst,dort in halber Hanghöhe rechtsseitig dem Bach entlang bis man in Niederehe in die „Gartenstraße“ einmündet.

Nun geht es weiter, zunächst der Umgehungsstraße folgend bis zur linken Abfahrt in den Wirtschaftsweg zum „Fohnhof / Wasserfall“. Die spätere Streckenführung führt aus der „Gartenstraße“ in die „Loogherstraße“, dann rechts ab vorbei am Gemeindehaus in die Straße „Im Auel“. An dessen Ende quert der Weg die Umgehungsstraße K 69 und führt hier in den Wirtschaftsweg zum „Fohnhof“. Ab hier ist der Weg wieder für ca. 1,5 km “fertig“. Er führt geradeaus dem Bachtal und der Beschilderung „Wasserfall“ folgend bis in den Wald. Am Ende des rechtseitigen Fichtenbestandes kommt von rechts der spätere „Mineralquellen – Radweg“ über die Ahbachbrücke, als Fernradwegverbindung des „Maare – Mosel – Radweges“ mit dem „Ahrtal – Radweg“ auf den „Kalkeifel – Radweg“ und führt gemeinsam mit diesem bis nach Ahrdorf.

Ab jetzt muss man das Fahrrad wohl ein Stück schieben, denn es geht einen schmalen Waldweg zunächst links dann sofort wieder rechts ab etwas bergauf in Richtung Wasserfall. Wir erreichen das Naturschutzgebiet „Dreimüllerwald“ und kommen am Bahngelände hinter der „Nohner Mühle“ an. Es geht am Wegtunnel vorbei hinauf auf das ehem. Bahngelände. Hier ist der Weg wieder einigermaßen fahrbar. Alternativ kann man ab dem Treffpunkt von „Kalkeifel – Radweg“ und „Mineralquellen – Radweg“ auch folgende Route wählen: Man biegt hinter dem Fichtenbestand nach rechts ab, überquert den Ahbach und gelangt nach 300 m auf die K 59 unterhalb des Kalkofens.

Nun folgt man der K 59 links in Richtung Nohn und fährt hinter dem Wanderparkplatz links ab in den Wirtschaftsweg zur Nohner Mühle. Dort vorbei bis zur ehem. Bahnunterführung (Wegtunnel). Durch diesen hindurch, rechts hinauf auf die ehem. Bahntrasse. Man radelt nun auf der alten Bahntrasse in Richtung Norden und kommt zur Wasserfuhrt oberhalb des „Dreimühlen – Wasserfalles“. Weiter geht es nordwärts der Bahn oder dem parallel laufenden Wirtschaftsweg bis zur Werksstrasse der Fa. Müller-Kalk und Fa. Wotan – Zement. Hier staubt es im Sommer oft sehr stark und im Winter bzw. bei Regen ist die Querung der Werkstrasse eine sehr schlammige Angelegenheit. Deshalb wird der neue Radweg später hier über eine Radwegbrücke die Werksstrasse kreuzen.

Mann folgt nun der Betonstrasse unterhalb der Werksanlagen bis zur Einmündung auf die Hauptstrasse (L 10) in der Ortslage Ahütte. Nun geht es rechts ab, der Hauptstrasse folgend ins Dorf hinunter bis zum Ortsende. Hier führt der Radweg hinter der Kurve links in den asphaltierten Wirtschaftsweg, der bis zur Hammermühle reicht. Vor der Hammermühle rechts, noch vor der Bachbrücke, in den Waldweg abbiegen (nicht in das Areal der Hammermühle einfahren). Diesem Weg folgt man nun ohne irgendwo abzuzweigen bis nach Ahrdorf. Unterwegs gibt es eine Waldschranke, die man mit dem Rad umfahren kann. Der Waldweg oberhalb der Böschung entlang des Ahbaches ist einigermaßen gut befahrbar, wenn auch von den Seiten teils eng zugewachsen. In Ahrdorf, an der Einmündung in den Ort (links) angekommen treffen wir auf den dort schon beschilderten „Ahrtal - Radweg“ der rechts, flussabwärts bis zum Rhein führt und auf dem man links flussaufwärts in Richtung Blankenheim gelangt.

Ab Kerpen bis hier hin hat man nun den ab 2005 zum Ausbau anstehenden 2. Teil des „Kalkeifel – Radweges“ mit einer Länge von ca. 12 km befahren. Die Gesamtlänge des „Kalkeifel – Radweges“ von Bolsdorf bis Ahrdorf beträgt rund 20 km.


Achtung: Beachten Sie insbesondere auf den Kreis- und Landstrassenabschnitten sowie bei allen Aus- und Einmündungen den Autoverkehr. Noch fehlen die wegweisende sowie die warnende Beschilderungen und jeder muss sich gemäß der STVO umsichtig und rücksichtsvoll im Straßenverkehr verhalten.

 

Wir wünschen jedem der den „Kalkeifel – Radweg“ einmal ausprobieren möchte eine schöne und erlebnisreiche Radtour und sind für Vorschläge und Hinweise jeder Art dankbar.

 

Die Karte zeigt den 2 Teilabschnitt des „Kalkeifel – Radweges“ von Kerpen bis Ahrdorf.

Die vorläufigen und die alternativen Routen sind gestrichelt eingetragen.

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